2005/2006
Es wurden 14 Ergebnisse gefunden.
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Die Fragestellung dieses Projekts leitet sich her aus Kants philosophischem Entwurf "Zum ewigen Frieden": für Kant war ein dauerhafter Frieden die zentrale Aufgabe von Politik im Rahmen ihrer moralischen Verpflichtung gegenüber den Völkern. Die polnischen und deutschen Schüler untersuchen, welchen Stellenwert diese Idee heutzutage noch - insbesondere im Hinblick auf die Vision eines geeinten Europa - einnimmt. Indem die jungen Philosophen mit namhaften Politikern und Kirchenvertretern beider Länder reden, erschliessen sie sich damit vor allem auch die jüngere wechselhafte und teilweise schwierige Geschichte Polens und Deutschlands und tragen so zum gegenseitigen historisch-politischen Verständnis bei. mehr
Die Partnergruppen beschäftigen sich mit der Geschichte der NS-Zwangsarbeit am Beispiel der Pulverfabrik Liebenau und deren gesellschaftlichen Folgewirkungen in Deutschland und in der Ukraine. Neben der Erkundung von historischen Fakten und der Befragung ehemaliger Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter beschäftigen sich die Jugendlichen auch mit der Frage, inwieweit die gegenseitigen Bilder und Vorurteile von "den Deutschen" und "den Ukrainern" noch heute das jeweilige gesellschaftliche Leben prägen. Sie gehen zudem der Frage nach, inwieweit auch unsere heutigen Gesellschaften ihr Versprechen einlösen, demokratisch zu handeln, die Wahrung der Menschenrechte zu schützen und den erreichten Frieden zu sichern. mehr
Die Jugendlichen beschäftigen sich mit dem 9. Mai 2005, dem Tag, an dem sich das Kriegsende zum 60ten Mal jährt. Sie nehmen gemeinsam mit Zeitzeugen an den Gedenkfeierlichkeiten in Rivne, Ukraine, teil. Und sie organisieren abends selber eine öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema: "60 Jahre danach - wie steht die heutige Jugend in Deutschland, Polen und der Ukraine dazu?" Auf dieser Veranstaltung können sie ihre eigene erfolgreiche Kooperation präsentieren und darüber diskutieren, ob das heutige Europa ein friedliches Europa ist.
Die Gedenkfeierlichkeiten erleben und besprechen die Jugendlichen zum einen mit Zeitzeugen aus allen drei Ländern, mit denen sie mit der "Oral History"-Methode Interviews führen. Zum anderen führen sie die drei verschiedenen länderspezifischen Perspektiven in einer gemeinsamen Analyse zusammen. mehr
Die Gedenkfeierlichkeiten erleben und besprechen die Jugendlichen zum einen mit Zeitzeugen aus allen drei Ländern, mit denen sie mit der "Oral History"-Methode Interviews führen. Zum anderen führen sie die drei verschiedenen länderspezifischen Perspektiven in einer gemeinsamen Analyse zusammen. mehr
Im Rahmen des Projekts beschäftigen sich die Schüler und Schülerinnen mit dem Verlauf der Besetzung von Kiew und dem Gedenken an den II. Weltkrieg nach 1945 in Kiew und Rendsburg. Hierzu werten sie Akten und Zeitungen aus und führen Gespräche mit verschiedenen Zeitzeugen. Im nächsten Schritt geht es den Jugendlichen um die verschiedenen Formen des Gedenkens an den zweiten Weltkrieg: Die Projektteilnehmer erfragen Vorstellungen und Wünsche der betroffenen Kriegsgeneration, der Bevölkerung und der Jugendlichen für ein zeitgemäßes und zukunftsorientiertes Erinnern und stellen anschliessend ihre Ergebnisse dar. mehr
Das Ziel dieses Projekts besteht darin, die Leistung der Blockadefrauen in Interviews wieder lebendig und für uns alle begreifbar zu machen. Mithilfe der drei Schwerpunkte 1. Herausarbeitung des Frauenbilds in der russischen Geschichte, 2. der Untersuchung der historischen Leistung der Blockadefrauen und Betrachtung ihrer heutigen Lebenssituation auf der Grundlage von Dokumenten und Zeitzeugenberichten, sowie schliesslich 3. durch Gespräche mit den letzten Überlebenden der Blockade über ihre Erlebnisse und Leistungen, gehen die Jugendlichen der Frage nach, inwieweit die Blockadefrauen Vorbild sein können auch für Jugendliche heute - sowohl für die russischen als auch für die deutschen. mehr




