Zeige Ergbnisse 1 - 5
Im Zentrum des Projekts steht das Schicksal der Juden in Budapest zur Zeit des Nationalsozialismus: Verfolgung und Vernichtung, aber auch Widerstand sowie die Rettung Tausender Menschen durch Raoul Wallenberg. Die deutschen und ungarischen Teilnehmer/innen wollen insbesondere herausfinden, welcher Lebensweg den Schweden Wallenberg dazu führte, ein "Gerechter unter den Völkern" zu werden und wie ihm diese Tat in schwerer Zeit möglich war.
Neben dem Besuch von Stätten des Gedenkens in Budapest und Stockholm werden die Jugendlichen mit Zeitzeugen, etwa Wallenbergs früherer Sekretärin Éva Wimmer, sprechen. Ihre Auseinandersetzung mit dem Thema wird eine vorwiegend künstlerische sein. Sie werden auch selbst Entwürfe für Erinnerungsorte ausarbeiten, von denen einige in die Tat umgesetzt werden. Anschließend präsentieren sie ihre Arbeiten in Form einer Vernissage, zu der ein zweisprachiger Katalog mit CD erscheint.
mehrDie Schülerinnen und Schüler gehen in ihrem Heimatland auf Spurensuche und beschäftigen sich mit den Lebenswegen der Retter und Geretteten. Das geschieht in Form von Archivarbeit, Bibliotheksbesuchen, Interviews mit Ortschronisten, Kontaktaufnahme mit ehemaligen Zwangsarbeitern und deren Herbergsfamilien oder Arbeitgebern, mit Überlebenden in Bulgarien oder Israel. Ihre Recherchen halten die Jugendlichen in Dokumentationsmappen fest und präsentieren sich diese bei ihren gegenseitigen Besuchen. Anschließend verarbeiten die Teilnehmer das gesammelte Material in bilateralen Gruppen zu Reportagen, Erzählungen, Gedichten, Plakaten, Illustrationen, Theaterszenen, Collagen oder Fotoalben. mehr
Geplante Schwerpunkte der Projektarbeit sind die Gründungszeit (1974), Probleme zu Beginn der Perestrojka und heutige Aktivitäten. mehr




