Stiftung EVZ
DIE STIFTUNG „ERINNERUNG, VERANTWORTUNG UND ZUKUNFT“
In Erinnerung an die Opfer nationalsozialistischen Unrechts setzt sich die Stiftung EVZ für die Stärkung der Menschenrechte und für Völkerverständigung ein. Sie engagiert sich weiterhin auch für die Überlebenden. Die Stiftung EVZ ist damit Ausdruck der fortbestehenden politischen und moralischen Verantwortung von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft für das nationalsozialistische Unrecht.
Die Stiftung EVZ fördert internationale Projekte in den Bereichen
Auseinandersetzung mit der Geschichte,
Handeln für Menschenrechte,
Engagement für Opfer des Nationalsozialismus.
Die Stiftung EVZ wurde im Jahr 2000 gegründet, um vor allem Zahlungen an ehemalige Zwangsarbeiter zu leisten. Die Auszahlungsprogramme wurden im Jahr 2007 abgeschlossen. Das Gründungskapital in Höhe von 5,2 Mrd. Euro wurde vom deutschen Staat und von der deutschen Wirtschaft aufgebracht. Davon wurden 358 Mio. Euro als Stiftungskapital für die Fördertätigkeit reserviert. Aus den Erträgen finanziert die Stiftung EVZ ihre dauerhaften Aktivitäten.
www.stiftung-evz.de
Günter Saathoff - Vorstand der Stiftung EVZ
„Die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) fördert vor dem Hintergrund der Erinnerung an das NS-Unrecht eine Vielzahl internationaler Projekte. Diese stärken die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den Ländern, die unter dem Nationalsozialismus besonders gelitten haben.
Die Projekte leisten einen wichtigen Beitrag, um die Erinnerung an die Opfer wach zu halten. Gleichzeitig ermutigen sie Menschen dazu, sich heute für den Schutz von Minderheiten und der Menschenrechte zu engagieren.
Diese Aufgabe erfüllt das Programm EUROPEANS FOR PEACE in besonderer Weise. Mit Kreativität und Engagement setzen sich junge Menschen mit Fragen der europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts und mit aktuellen Problemen des Zusammenlebens in Europa und Israel auseinander. Sie schlagen damit die Brücke von der Vergangenheit zu ihrer eigenen Verantwortung für die Achtung von Menschenrechten. Dabei schließen sie Freundschaften über Ländergrenzen hinweg und leisten somit einen ganz persönlichen Beitrag zur Völkerverständigung.“

