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Im Zentrum des Projekts steht das Schicksal der Juden in Budapest zur Zeit des Nationalsozialismus: Verfolgung und Vernichtung, aber auch Widerstand sowie die Rettung Tausender Menschen durch Raoul Wallenberg. Die deutschen und ungarischen Teilnehmer/innen wollen insbesondere herausfinden, welcher Lebensweg den Schweden Wallenberg dazu führte, ein "Gerechter unter den Völkern" zu werden und wie ihm diese Tat in schwerer Zeit möglich war.
Neben dem Besuch von Stätten des Gedenkens in Budapest und Stockholm werden die Jugendlichen mit Zeitzeugen, etwa Wallenbergs früherer Sekretärin Éva Wimmer, sprechen. Ihre Auseinandersetzung mit dem Thema wird eine vorwiegend künstlerische sein. Sie werden auch selbst Entwürfe für Erinnerungsorte ausarbeiten, von denen einige in die Tat umgesetzt werden. Anschließend präsentieren sie ihre Arbeiten in Form einer Vernissage, zu der ein zweisprachiger Katalog mit CD erscheint.
MOREJugendliche aus Deutschland und Russland analysieren die Darstellung des Anderen anhand von Karikaturen. Sie betrachten dabei die Jahre 1941 bis 1991. Ausgewählte Karikaturen werden im historischen Kontext eingeordnet und deren Wirkung auch mit Zeitzeug/innen diskutiert. Die Ergebnisse ihres Projektes präsentieren die Schüler/innen in Ausstellungen an ihren Schulen und in öffentlichen Einrichtungen.
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